Sei gegrüßt, Du Begnadete - Verkündigungsikone(n)

Online-Seminar

Die Ikonographie der Verkündigung ist eine der ältesten bekannten Bildtypen zu den kirchlichen Feiertagen. Man findet sie schon in der römischen Katakombe der Priscilla aus dem 2. Jahrhundert. Die Zeugnisse über die Feier des Festes „Mariä Verkündigung“ am 25. März, 9 Monate vor dem Fest der Geburt Christi, reichen zurück bis in die Mitte des 6. Jahrhunderts. Bereits 692 hat es eine so große Bedeutung, dass es sogar die vorösterliche Fastenzeit unterbrach.

Die Ikonen der Verkündigung sind vielfältiger als wir auf den ersten Blick vermuten.
Manchmal steht Maria, manchmal sitzt sie. - Hat das eine Bedeutung oder ist es egal?
Was machen ein Brunnen und ein Krug auf manchen Ikonen?
Warum gibt es in Nazareth zwei verschiedene Kirchen, die am Ort der Verkündigung stehen sollen?
Warum spinnt Maria rote Wolle?

Diesen und mehr Fragen geht Leo Pfisterer beim Online-Seminar nach.

Referent:

Leo Pfisterer, Bildhauer, Ikonenmaler, ist seit Jahren als Kursleiter von Ikonenmalseminaren im In- und Ausland tätig, etwa an der Fachhochschule für Ikonenmalerei in Athen. An der Künstlerischen Volkshochschule in Wien war er über Jahre Lehrbeauftragter für Ikonenmalerei. Leo Pfisterer hat die Ikonenmalerei bei einem russisch-orthodoxen Erzpriester und Ikonenmaler an der St. Nikolaus-Kathedrale in Wien gelernt. Er lebt in Paudorf/ Österreich.

Datum Di 29.11.2022, 19:30 - 21:00 Uhr
Ort Online-Bildungsplattform der KEB
Gebühr kostenpflichtig, aber Sie geben, was Sie können und wollen. Unsere Bankverbindung finden Sie auf den ersten Seiten des Programmheftes.
Veranstalter KEB

Hinweis: Im März 2022 führen wir einen Ikonen-Malkurs im Haus Werdenfels mit Leo Pfisterer durch. Dieses Kurs-Angebot finden Sie auch auf dieser Seite. Anmeldungen sind schon möglich.

Hier finden Sie eine kurze technische Information zur Teilnahme am Online-Seminar:

Hier der Zugangslink. Bitte kurz vor Veranstaltung anklicken.

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